Campus Galli



Im baden-württembergischen Meßkirch soll in den kommenden 50 bis 80 Jahren mithilfe frühmittelalterlicher Handwerksmethoden und viel neuzeitlichem Steuergeld ein karolingisches Kloster errichtet werden. Die Verantwortlichen betonen, der sogenannte Campus Galli würde wissenschaftlich betreut und sei daher ein seriöses Projekt. Dass diese der Vermarktung geschuldete Behauptung jedoch keinesfalls pauschal zutreffend ist, dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein.

In dieser Rubrik wird ein hoffentlich stets aktueller Überblick zu den einschlägigen Blogbeiträgen, Medien-Berichten und persönlichen Beobachtungen gegeben, die in irgend einer Form den Campus Galli betreffen. Interessierte sind herzlich eingeladen, über die Kommentarfunktion daran mitzuwirken und die einzelnen Themen kritisch zu diskutieren!

18. November 2013: Geurtens Mund, tut Nonsens kund
15. Jänner 2014: Bund der Steuerzahler kritisiert Campus Galli
22. April 2014: Die  Zahlenmagier vom Campus Galli
29. April 2014: Der Campus Galli - Ein pseudowissenschaftliches Laientheater
02. Juni 2014: Campus Galli: The show must go on!
04. August 2014: Hannes Napierala - Der neue Geschäftsführer des Campus Galli
10. September 2014: Der Campus Galli ist kein wissenschaftliches, sondern ein touristisches Projekt!
12. Dezember 2014: Der Campus Galli und seine Mittelalterversteher - Ein Fass ohne Boden
26. Jänner 2015: Gastbeitrag von Hannes Napierala: Zum Selbstverständnis des Projekts Campus Galli
30. Jänner 2015: Campus Galli: Nachbetrachtungen und neuer Unsinn von einem alten Bekannten
23. März 2015: Des Klosters neue Kleider - außen hui, innen pfui
12. Oktober 2015: Das potemkinsche Dorf Campus Galli - Ein kritischer Jahresrückblick
25. Oktober 2015: Weltsensation - Campus Galli rekonstruiert mittelalterlichen Traktor!
01. November 2015: Kauf dir ein paar Kritiker: Die fragwürdigen Jobangebote des Campus Galli
10. April 2016: Campus Galli: Offener Brief an den Geschäftsführer Hannes Napierala
28. August 2016: Der Campus Galli - Ein tolldreistes Medienmärchen
20. November 2016: Finanzmarode Mittelalter-Baustelle Campus Galli wird Prognosen wieder nicht erreichen!
19. Mai 2017: Chronik des Campus Galli 2017 - Von "Mohamedanern" und lässig verteiltem Steuergeld

Alle meine Beiträge über den Campus Galli - inkl. der hier nicht gelisteten Kurzmeldungen


Ausgewählte externe Beiträge und Artikel:

Karfunkel: Causa Galli - Was ist los am Bodensee? - OFFLINE
Aachener Zeitung: Dunkle Wolken über der Klosterstadt - Klick mich
Bund der Steuerzahler: Kommt die Kloster-Katastrophe? - OFFLINE
Zollern-Alb-Kurier: Meßkirch muss nachschießen - OFFLINE
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs):  Die Akte Campus Galli - Klick mich
Agis kritischer Bildbericht vom Campus Galli: Klick mich
Tribur.de (Geschichte und so Zeugs): Spiegel Geschichte und der Campus Galli - Klick mich
Badische Zeitung: Mittelalter-Stadt "Campus Galli" - Weniger Besucher, mehr Kritik - Klick mich

107 Kommentare

  1. Die alten Kommentare wurden wieder einmal routinemäßig archiviert (siehe die entsprechenden Links oben), da sie mit einer Zahl von rund 200 die kritische Masse erreicht hatten.

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  2. Blogbeitrag auf der Homepage des Campus Galli, in dem es um die Arbeiten an einer Mauer für den Friedhof/Obstgarten geht: Klick mich

    Eine Leserin hat mich auf obigen Beitrag hingewiesen und davon berichtet, dass ihre höfliche Frage vom Campus Galli nicht veröffentlicht wurde, ob es denn historisch korrekt sei, wenn zuerst eine Mauer für den Obstgarten errichtet wird, bevor die Mönche über einen Speise- und Schlafsaal verfügen.

    Dass Hannes Napierala mit Kritik nur schwer umgehen kann, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Man kann sich daher den Versuch schenken, auf der Projekt-Homepage Fragen an den Campus Galli zu richten, deren ehrliche Beantwortung für die Verantwortlichen peinlich sein könnte.
    Stattdessen schlage ich vor, in einschlägigen Foren oder Facebook-Gruppen - also dort, wo der Campus Galli nicht die Möglichkeit hat zu zensieren - auf die ahistorischen Absonderlichkeiten der vermeintlichen "Klosterstadt" hinzuweisen.

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    1. Die Mauer soll vor Tieren schützen! Das gesamte Gelände des Campus Galli ist mit einem hohen Zaun umgeben, wozu braucht es noch einen zusätzlichen Schutz vor Tieren?
      Mit dem Bau der Scheune - der längst überfällig ist - scheint es zu klemmen, denn die erhofften Gelder sind bislang nicht geflossen.
      Die Ankündigung von Sigmaringens Alt-Landrat Dirk Gaerte, dass er Gelder locker machen könne, scheint eine Luftblase zu sein.
      Insider

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    2. Der hat schon so viele Luftblasen losgelassen, dass er diese bis zu seinem Lebensende nicht "aufschnaufen" könnte.
      Lucrifacturi

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    3. @Hiltibold Meine kritische Anmerkung hat man nicht gelöscht
      Zumindest noch nicht :-)

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    4. Nun hat man einen kritischen Beitrag, den Bau der Obstgartenmauer betreffend, auf Facebook kommentiert. So schreibt man, dass solche Arbeiten wichtig seien um Erfahrung ( !?) zu sammeln in Bezug auf: Material, Zeit etc.
      Aha, in der 4. Saison der Klosterstadtbaustelle hat man noch nicht genügend Erfahrung mit dem Bauen ?? Deshalb muss man an einer Mauer herumwerkeln...
      alles klar.

      LG
      Cassandra

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    5. Dabei haben sie immer behauptet, man sammle mit dem Fundamentbau der Holzkirche Erfahrungen im Steinbau. Wie viele Probeläufe brauchts wohl noch?

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    6. Ein interessanter Austausch findet mittlerweile unter dem Obstgartenmauer-Beitrag statt ;))
      Man darf gespannt sein, wann dem Schreiberling von Campus Galli
      (vermutlich Hannes Napierala ) die Kritik zu bunt wird und die Diskussion wieder von der Bildfläche verschwindet.
      (spich: gelöscht wird !) Das kennen wir ja schon ...

      LG
      Cassandra

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    7. Schon einen Screenshot davon gemacht! :)

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  3. Auch der Bodenseeblogger berichtet vom Bau der Obstgartenmauer: Klick mich

    Sehr schön sind hier wieder einmal die Bilder. Ganz besonders jenes mit den 'Sonnensegeln'. Ob es nämlich im Frühmittelalter üblich war, dicht gewebtes - und somit eher kostspieliges - Leinen aus Komfortgründen dergestalt auf Baustellen einzusetzen?

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  4. Antworten
    1. Radio 7 schaut relativ oft beim Campus Galli vorbei. Ob das daran liegt, dass bei Radio 7 der berüchtigte Campus-Galli-Medienpartner Schwäbische Zeitung finanziell beteiligt ist?
      QX

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  5. --- verschoben ---

    Bei ihrer Wahlkampftour hat die SPD-Bundestagskandidatin Stella Kirgiane-Efremidou die Stadt Meßkirch besucht.Natürlich war auch die Entwicklung der frühmittelalterlichen Klosterstadt Campus Galli ein wichtiges Thema. Kirgiane-Efremidou zeigte sich über die Umsetzung sehr erfreut und zollte großen Respekt für dieses Projekt.
    Jetzt wird dann sicher Geld für den Scheunenbau fließen!
    Insider

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    1. Der Link dazu: Klick mich

      Die Umsetzung erfreut die Frau? Was denn genau? Etwa, dass die bereits einmal hinausgeschobene Gewinnschwelle schon wieder auf unbestimmte Zeit vertagt wurde und deshalb der Steuerzahler weiterhin den Campus Galli vor der Insolvenz bewahren muss?
      Freilich, auch die Gemeinderäte der SPD haben den Campus Galli immer mitgetragen, was die totale Sehstörung dieser Parteipolitikerin erklären dürfte.

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    2. Nach meiner Meinung haben nicht nur die Roten eine totale Sehstörung, sondern auch deren (offiziellen) Gegenspieler, die Schwarzen. Und das nicht nur, wenn es um Campus Knalli geht. Kritiker des "!Stadtgeschehens" wie z. B. der Konditormeister Brecht werden da ganz schnell vom GHV rausgeworfen. Das die Politkaste - auch wenn sie ganz unten angesiedelt ist - sämtlichen Realitätsbezug verloren hat, ist mittlerweile ja in allen Bevölkerungsschichten angekommen. Trotzdem: Weiter so, Steuergelder verbrennen, die Altparteienkoalition lässt grüßen.
      Lucrifacturi

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    3. Brecht ist sicherlich wie die übrigen Händler in der Altstadt darüber enttäuscht, dass der "Campus Galli" keinen positiver Effekt im Hinblick auf seinen Umsatz haben kann, liegt er doch viel zu weit weg von der Innenstadt, dafür aber an der Ausfallstraße nach Sigmaringen, wo die Touristen dann im Anschluss das Schloss besichtigen. Soweit Brechts Einlassung allerdings in der Presse kommuniziert wurde, hat er dies nicht wie Ladeninhaber Müller auf den Punkt gebracht, sondern seine Verärgerung vielmehr durch unsachliche Angriffe auf Zwick zum Ausdruck gebracht; damit konnte sich die GHV nicht identifizieren.
      Leser

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  6. Im Campus Galli erwartete die hohenzollerischen „Discipuli“ eine Führerin in historischen Kleidern, die nach einer kurzen Einführung in diesen besonderen Ort die begeisterte Gruppe in die Zeit der frühen Christianisierung unserer Landschaft führte.
    Link zum Bericht in der Schwäbischen Zeitung:
    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Viertklaessler-auf-einer-Reise-in-die-Vergangenheit-_arid,10680867_toid,623.html

    Insider

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    1. Haben die ernsthaft erzählt, dass aus Brechbohnen​ Metall hergestellt wurde?

      -Leserin-

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    2. Wuahahah - das haben die Wohl mit Bohnerz verwechselt :)

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    3. --- verschoben ---

      Es gab einen Kommentar bei szon. de , der sich mit der Frage von "Leserin" deckte, zwischenzeitich jedoch wieder gelöscht wurde. Dafür wurde der Text bezüglich der Brechbohnen geändert! Ist aber immer noch falsch, da es sich um Bohnerz handeln muss.

      Insider

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    4. Es ist wirklich sehr zuvorkommend von der Schwäbischen Zeitung, mir so schönes Material für einen weiteren Blogbeitrag über den Campus Galli zu liefern ;)

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    5. Das hört sich ganz nach einem journalistischen Leichtsinnsfehler der "Schäbigen Zeitung" an. Der Schreiberling bekam bei dem Wort Bohnerz ganz einfach die Assoziation von Brechbohnen. Der "Campus Galli" verwechselt zwar Zisternen mit Hülben, aber so etwas wäre selbst hier undenkbar.
      Leser

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    6. Die Schwäbische Zeitung hat geantwortet!
      Sehr geehrter Leser,
      danke für Ihren Kommentar. Auf Nachfrage in der zuständigen Redaktion habe ich erfahren, dass dort bewusst von „Brechbohnen“ als Synonym für kleine Steine gesprochen wurde.
      !! Deshalb wurde mein Kommentar gelöscht!!!
      Doch immerhin kam eine Antwort aus der Online-Redaktion in Ravensburg, die in Sigmaringen nachgefragt hat.
      Insider

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    7. Ein bedenkliches Verhalten seitens der Schäbischen Zeitung ...

      Wer findet im Internet einen Hinweis darauf, dass Brechbohnen irgendwo auf dieser Welt als Synonym für kleine Steine verwendet werden? Ich konnten auf die Schnelle nichts entdecken.

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    8. @ Insider: "dass dort bewusst von Brechbohnen als Synonym ... gesprochen wurde". Meint "dort" die Zeitung oder etwa den "Campus Galli"?
      Leser

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    9. Sind es die Campus-Galli-Gästeführer oder die Redakteure von der lokalen Presse, die da immer dümmer werden, sofern das überhaupt noch möglich ist?!

      Grüßle,
      Maria

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    10. @Leser - mit "dort" ist Dame gemeint, die auf dem Campus Galli die Kinder informiert hat.

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    11. Wer aus Gemüse Metall herzustellen vermag, kann wohl auch Stroh zu Gold spinnen. Kein Wunder, hat man im "Campus Galli" den Goldesel gesehen.
      Leser

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  7. "Campus-Galli-Tours" veranstaltet Spaß-"Predigten" mit Pater Abraham a Sancta Clara als Maskottchen:
    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Prediger-und-Poeten-gesucht-_arid,10680796_toid,494.html
    Muss jetzt alles und jedes, was im Veranstaltungssektor vor sich geht, unter "Campus Galli" laufen? Ich bin gespannt, wann Zwick & Co. der Spaß mit diesen "Predigten" vergeht. Dass Pater Abraham "antisemitische" und "islamophobe" Überzeugungen hatte, können sie indes nicht wissen:
    Während der Verlag das 2007 erschienene "Reimb dich, oder Ich Liß dich" irreführend als "erste vollständige" Neuausgabe dieser Anthologie Abrahams anpries, gibt man in der Einleitung kleinlaut zu, dass man die Anthologie um Abrahams Kampfschrift "Auff Auff ihr Christen" zensiert habe! Genügend Stoff für künftige "Enthüllungen" à la Proske also. Weil bis dahin aber auch die Propaganda des "Campus Galli" eng mit Pater Abraham verknüpft sein wird, ist es dann allerhöchste Zeit für den Auftritt des Klosterelefanten, der dem ganzen Projekt von Anfang an eine islamophile Duftnote verleihen sollte. Zweifellos wird dann auch in der Holzkirche ein "Begegnungsraum der Religionen" eingerichtet werden und in der Scheune, falls sie noch realisiert wird, das Elefantenklosett.
    Leser

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  8. Schon wieder ein Jubelbericht!
    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-19-Jaehrige-hilft-zum-dritten-Mal-auf-dem-Campus-Galli-mit-_arid,10682181_toid,494.html

    Insider

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    1. Von der Sorte Bericht gabs in den letzten Jahren ja schon einige.
      Und fast immer sind die porträtierten Freiwiligen weiblich und studieren (ein Laberfach). Siehe etwa auch hier: Klick mich

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    2. Die Schäbische wird in Zukunft wohl auch über umgefallene Reissäcke in China "berichten", nur um weisse Papierseiten mit etwas Schwarz zu verunzieren. Ein Kommentator schrieb dazu einen passenden Kommentar: "Ist denn schon saure Gurken Zeit?". Ich wundere mich nur, dass dieser Kommentar veröffentlicht wurde. Ein guter Anfang?
      Lucrifacturi

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    3. Das ist mir auch schon aufgefallen. Der Campus galli scheint einen ganz bestimmten Typus Freiwilliger besonders stark anzuziehen. Nicht den gestandenen Handwerker, den man braucht, sondern das naive Mädel. Mit solchen Freiwilligen kann ja wohl nichts weitergehen.

      Grüßle,
      Maria

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  9. "Klosterbaustelle Campus Galli wächst stetig" - Videobeitrag von Regio TV: Klick mich

    0:07 Moderne Schaufel (links)

    0:50 Der schlecht frisierter Geschäftsführer "hofft", dass die Bauten des Campus Galli viele Jahrzehnte stehen bleiben. So wirklich glauben tut er es aber offenbar nicht (siehe Körpersprache). Kein Wunder, wenn man sich die Erfahrungen mit der Schmiede und anderen Teilen der Anlage vor Augen führt.

    2:05 Moderner Stechbeitel zur Holzbearbeitung

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    1. --- verschoben ---

      Die Scheune soll also etwa doppelt so groß wie die Kirche werden. Dann kann sie aber nicht sehr groß ausfallen. Ankündigung und Umsetzung sind hat wieder im üblichen Rahmen.
      Insider

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    2. Hannes Napierala "hofft", dass er mit dem Bau der Scheune beginnen kann. Dekodiert bedeutet das: Der Bau der Scheune wird wieder verschoben. Der Taktierer und Rhetorik-Profi Napierala weiß, dass ein, verklausuliertes bzw. aufgeschobenes Nein der PR weniger schadet als ein klares. QX

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    3. Der "Campus Galli ist inzwischen in der Region angekommen". Das liest Napierala an der Spendierfreudigkeit des HGV-Vorsitzenden Nabenhauer ab:
      http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Nabenhauer-spendet-5000-Euro-fuer-die-Klosterstadt-_arid,10685393_toid,494.html
      Leser

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    4. @ QX: Und der Stolz "vieler Meßkircher" auf den "Campus Galli" ist für Napierala bislang auch nur fühlbar:
      http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Nabenhauer-spendet-5000-Euro-fuer-die-Klosterstadt-_arid,10685393_toid,494.html
      Leser

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    5. Der lebt halt auch nur in seiner Filterblase.

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    6. Stolz auf was denn? Auf ein paar Holzbuden, die ohnehin bald wieder verfaulen? Die "vielen Meßkircher" will ich sehen! Alles nur wieder "Fake news". Und: Was soll das für eine Klosterstadt werden, in der eine lumpige Holzscheune größer als die Kirche - ehem. geniemäßig übertrieben als "Kathedrale" angekündigt - sein soll? Wird die dann wirklich aus Steinen zusammengeflickt, oder wird hier auch nur den Holzwürmern neuer Fraß vorgesetzt? Sind denn überhaupt schon Steine, die behauen wurden, in einem dortigen "Gebäude" verwendet worden? Mann oh Mann, welche Art Besucher müssen das sein, die sich dermaßen an der Nase herumführen und sich das Geld aus der Tasche ziehen lassen ...
      Lucrifacturi

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    7. @Lucrifacturi: Stolz, dass man im Fernsehen kommt.
      Leser

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    8. Klar, eine moderne Schaufel ist vom Gewicht her leichter als eine Schaufel mit dickem hölzernem Blatt und Metalleinfassung. Ich kenne den Unterschied aus eigener praktischer Erfahrung. Widerstandfähiger und langlebiger ist eine moderne Schaufel auch. Die Klosterbauer in Meßkirch machen es sich da deshalb wieder einmal sehr einfach. Von ernsthafter Experimentalarchäologie keine Spur.

      Und dann die Scheune ... ja, da wird wieder einmal so richtig Blödsinn erzählt bis der Arzt kommt! Meine "Kontaktperson" beim CG hat mir nämlich schon vor ein paar Wochen gesagt, dass man dieses Jahr sehr wahrscheinlich wieder nicht mit dem Bau wird beginnen können, und das trotz zusätzlich eingestelltem Holzhandwerker, wegen dem man einen Kassenkredit hat aufnehmen müssen.

      Grüßle,
      Maria

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    9. Weiterhin keine Infos auf der Homepage bezüglich Scheunenbau oder -wie schon lange angekündigt - die überfällige Publikation zum Kirchenbau. Dafür gratuliert sich Campus Galli auf Facebook doch einfach mal selbst zum vierten Geburtstag. Die "Glückwünsche" daraufhin kommen überwiegend von der bekannten Fanbase:))))
      Als Anwohnerin des Geländes kann ich zudem sagen, dass, vor allem unter der Woche, die Anzahl der am CG parkender PKW recht überschaubar bleibt. Ob potenzielle Besucher vielleicht lieber warten, bis wirklich ein Großprojekt ( Scheune ) in Angriff genommen wird? Man darf gespannt sein, wann man erfährt, wie es weitergehen soll. Sollte diese Saison einfach verstreichen ohne Beginn eines Neubaus, so frage ich mich ernsthaft für was denn eigentlich der Wahnsinns-Zuschuss von beinahe 300 000€ nun eigentlich verwendet wird.

      LG
      Cassandra

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    10. Wird der Zuschuss für nichts verwendet, wird er ja zum Teil der Stadt zurückgezahlt. Das kann man dann als unerwarteten Erfolg ausgeben.
      Leser

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    11. @ Cassandra: nur 4 Männer aber gleich 11 Frauen sind bisher unter den Gratulanten bei FB. Diese Geschlechterverteilung passt auch gut zu meiner Beobachtung, dass die freiwilligen Helfer meistens weiblich sind. Eine interessante Auffälligkeit.
      QX

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    12. Wahrscheinlich überwiegend Iny-Lorentz-Leserinnen. Das würde auch gut zum Niveau des Campus Galli passen :)

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  10. Eine Bewertung von Juni 2017 einer enttäuschten CG-Besucherin auf tripadvisor

    https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g1184542-d4813311-Reviews-Campus_Galli-Messkirch_Baden_Wurttemberg.html

    LG
    Casssandra

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    1. @ Cassandra: Auf diesem blog tümmeln sich offensichtlich überwiegend die CG - Fans? Es ist schon erstaunlich, wie sich die Leute ver....schen und mit ein paar amateuthaften "Vorstellungen" zufriedenstellen lassen. Der letzte Kommentar trifft allerdings ins Schwarze!
      Lucrifacturi

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    2. Da gab es früher auch schon negative Kommentare.
      Leser

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    3. Und mindestens einer davon wurde gelöscht - wohl auf Veranlassung des Campus Galli bzw. seines nicht gerade kritikfähigen Geschäftsführers.

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    4. Der sich andererseits fleißig für die positiven Kommentare bedankt.
      Leser

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    5. ... aber keine Zeit findet, seine Rekonstruktionen mit Quellen zu belegen.

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  11. Die Messer für den Endkampf im Geniewinkel werden allmählich gewetzt; Proske will sich mit einiger Verzögerung doch noch Heidegger vorknöpfen:
    http://www.landeskunde-baden-wuerttemberg.de/9167.html
    Die Tage des Heidegger-Gymnasiums am Feldweg sind damit gezählt. Die letzte und härteste Nuss, die es bei der Demontage des Geniewinkels zu knacken gilt, ist bei alledem zweifellos der Grundstein des ganzen Geniekults in Meßkirch: Der Komponist Conradin Kreutzer, der nur wenige Texte, dafür viele Noten hinterlassen hat. Der Denkmalsstürzer muss also auf der Suche nach allfälligen Antisemitismen die von Kreutzer vertonten Gedichte Uhlands sowie die Libretti durchforschen. Dazu kommt, dass der Kreutzer-Kult in Meßkirch noch immer institutionell verankert ist, so dass mit Reserven gegen einen Denkmalssturz zu rechnen ist. Für diese anspruchsvollste Einzelaufgabe dürfte Proske schon nicht mehr zur Verfügung stehen.
    Wegen dieser insgesamt eher trüben Aussichten muss sich "der Stolz vieler Meßkircher" zum "Campus Galli" hin verlagern, zumal sich das Projekt in seinem dauernden Embryonalstatus künftige Anpassungen und Wandlungen unter ideologischen Vorzeichen durchaus offenhält.
    Leser

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  12. Bisweilen kümmert man sich im "Geniewinkel" neben dem "Campus Galli", auch um echte historische Themen, wenn auch in einer sehr oberflächlichen Weise. Nicht zu beneiden ist dieser Tage Kreisarchivar Weber, der im Auftrag des Meßkircher Gemeinderats eine Gröber-Tagung organisieren muss, wozu es nichts eigentlich Neues zu referieren gibt. Keinerlei Hilfestellung kann ihm die jüngst erschienene Ausgabe 2016 der einst angesehenen Zeitschrift "Freiburger Diözesanarchiv" (FDA) bieten, worin Proskes zehnseitiger Aufsatz über die Mitgliedschaft Gröbers in der SS abgedruckt ist. Damit vollzieht das FDA eine 180-Grad-Wendung, nachdem dort noch in den letzten Jahren (bis einschließlich 2015!) renommierte Autoren wie Wolfgang Hug, Johannes Werner und Hugo Ott zu den selben oder ganz ähnlichen Themen ihre fundierte Darstellung gegeben hatten. Die Substanzlosigkeit von Proskes Gewäsch kann einen Kenner nicht mehr überraschen, daher soll hier nur ein Detail angesprochen werden, mit dem sich der Autor in seiner Stümperhaftigkeit noch überbietet: Von Gröber stammt die Aussage, dass er den 5 Reichsmark betragenden monatlichen Mitgliedsbeitrag an den Förderverein der SS exakt fünfmal, nämlich im Jahr 1934, überwiesen hätte. Dem misstraut Proske (im Bestreben, Gröber als Lügner zu verunglimpfen), auch in diesem Beitrag, nachdem er in der Presse immer wieder damit zitiert wurde, Gröber hätte bis 1938 Mitgliedsbeiträge eingezahlt. Existierte dafür wirklich ein Beleg, so böte spätestens ein Aufsatz mit solcher Überschrift die Gelegenheit und Pflicht, dies nachzuweisen. Stattdessen bringt er als Abbildung das auch in der Presse als "Neuentdeckung" gepriesene Mitgliedsbüchlein Gröbers, und siehe da: Unter der Rubrik "Beiträge" finden sich dort exakt 5 Quittungsmarken, alle aus dem Jahr 1934! Wer hätte das gedacht?! Es drängt sich der Gedanke auf, dass Proskes Aufsatz vor allem wegen der suggestiven Wirkung seines belastend klingenden Titels, verstärkt noch durch die Abbildung von SS-Runen, aufgenommen wurde.
    Leser

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    1. Nicht ausräumen kann diesen Eindruck auch der befremdende Beitrag von Schriftleiter Schmider in der selben Ausgabe, der sich in einer reinen Aufzählung von bisher publizierten Standpunkten pro und contra Gröber gefällt, ohne eigene Wertung. Räumt Schmider anfangs ein, dass man ihm dies als "Drückebergerei" auslegen könnte, so macht er spätestens, wenn es ums Moralisieren geht, aus seinem Herzen keine Mördergrube mehr: Es stelle sich die Frage, ob Gröbers von Schmider als "antisemitisch" und unmoralisch eingestufte theologische Aussagen in Hirtenbriefen nicht so schwerwiegende Entgleisungen seien, dass man sie gar nicht gegen seine auch von Schmider nicht bestrittenen Unterstützung für die Judenhilfe während der Verfolgung aufrechnen könne. Man muss freilich nicht jede Pauschalisierung durch Gröber teilen, mag aber kaum glauben, dass Schmider nichts, aber auch rein gar nichts vom historischen Gegensatz zwischen Katholiken und (talmudistischen) Juden seit der Kreuzigung Christi weiß, der erst mit der allgemeinen Bekehrung der Juden am Ende der Zeiten aufgehoben sein wird, zumal, da er zumindest die von ihm angeführte Literatur etwa von Hugo Ott doch kennen muss. Während Schmider die von ihm zitierten Autoren seiner Zeitschrift kommentarlos schont, wird Bruno Schwalbach, der gewiss ein insgesamt positives Gröberbild gezeichnet hat, eine "hagiographische Tendenz" unterstellt. Wie Schmider dies ausgerechnet an dem dann folgenden Zitat festmachen will, bleibt sein Geheimnis. Dort ist nämlich vielmehr von der "Widersprüchlichkeit" Gröbers die Rede, und wenn es heißt, dass Gröber "kein 'Mietling' " gewesen sei, wird das biblische Wort "Mietling" distanzierend in Anführungszeichen gesetzt. Bei einigem Wohlwollen drängt sich der Gedanke auf, dass der Musikwissenschaftler Schmider mit dem Begriff "Hagiographie" wirklich nichts anzufangen weiß, denn "hagiographische Tendenzen" sehen anders aus, etwa so, wie im abschließenden FDA-Beitrag von Egbert Seng mit dem Titel: "Ein prophetischer Christ: Alfons Beil". Darin wird der 1997 verstorbene Hypermodernist Beil verklärt, der schon in den 1930er und 1940er Jahren mit skandalösen liturgischen Exzessen in Heidelberg für Unmut bei den Gläubigen sorgte. Gerade gegen diesen Ungeist richteten sich denn auch Gröbers fulminante 17 Punkte von 1943, nachdem ihm mehr und mehr die Augen aufgegangen waren. Hier schließt sich der Kreis und der Kontext der Diffamierungsstrategie der Schriftleitung gegen Gröber wird erschlossen. Schließlich ist diese eng verbunden mit der Verwaltungszentrale der modernistischen Heterodoxie in Freiburg.
      Leser

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  13. Der Südkurier berichtet übers Beirbrauen beim Campus Galli: Klick mich

    Wieso hat man den beiden Kinderlein Kopftücher verpasst? Sind sie schon verheiratet? ^^
    Siehe "Frauenkleidung", zweiter Absatz: Klick mich

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  14. Bundestagsabgeordneter Bareiß lädt zum Tou­ris­mus-Gip­fel
    Dieser findet am 5. Juli statt
    SZ-Printausgabe : 3. Juli 2017

    Kreis Sigmaringen - Der Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß setzt seine Gespräche zur Weiterentwicklung der touristischen Potentiale in der Region fort. Daher lädt er gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Tourismus des Bundestages, Klaus Brähmig, zum dritten Tourismus-Gipfel "Von der Schwäbischen Alb bis Oberschwaben" am Mittwoch, 5. Juli, von 11.30 bis 13 Uhr im Stauffenberg-Schloss in Albstadt-Lautlingen ein. Als Hauptredner wird in diesem Jahr Minister Guido Wolf im Wahlkreis zu Gast sein. Im Anschluss an das Gespräch werden Wolf, Brähmig und Bareiß ab 13.45 Uhr die Klosterstadt "Campus Galli" in Meßkirch besuchen.

    "Für die Kreise Zollernalb und Sigmaringen bildet der Tourismus bereits heute einen wichtigen Wirtschaftsfaktor", so Thomas Bareiß.

    Anmerkung: Nach dem Besuch der Politiker wird wieder der Rubel rollen!
    Insider

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  15. Das versteh ich jetzt nicht ganz. Was haben die von Dir genannten mit der Vergabe von irgend welchen Zuschüssen zu tun? Weist Du darüber schon etwas näheres?
    LG
    Frieder

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    1. Zu welchem Beitrag gehört dieser Kommentar?
      Bitte genau darauf achten, worunter man postet.

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  16. Schlagernudeln drehen mit staatlichem Fake-News-Sender auf dem Gelände des Campus Galli ein Filmchen: Klick mich

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    1. Vermutlich fühlen sich die beiden "Schlagernudeln" dem Campus Galli gegenüber in ihrer Eigenschaft als Ehrenbürgerinnen von Meßkirch - kein Witz!!!- als Werbebotschafterinnen verpflichtet.
      Erstaunlich, dass sie nicht Sigmaringens EX-Landrat Dirk Gaerte im Schlepptau hatten, der zu ihren großen Fans zählt. Gaerte wollte Geld für die neue Scheune locker machen.
      Insider

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    2. Die beiden sind die einzigen Meßkircher Ehrenbürger, denen diese Würde wieder aberkannt werden kann. Denn das Ehrenbürgerrecht erlischt ohnehin spätestens mit dem Tod des Geehrten. Das scheint aber einigen im Gemeinderat nicht klar zu sein, die viel eher längst verstorbene Ehrenbürger posthum entehren möchten. Ob die in Rechtsdingen doch kompetente Verwaltungsspitze dies seriös kommuniziert, kann zumindest der Presseberichterstattung nicht entnommen werden.
      Leser

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  17. Gemeinderat Nuding erhält Kontra:
    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Rechtsextremisten-stoeren-Vortrag-in-Messkirch-_arid,10698133_toid,494.html#null
    Wie beim "Campus Galli" kommen die engagiertesten Gegner offenbar auch hier aus Österreich. Das Ländchen hat anscheinend Züge einer Humanität bewahrt, die andernorts längst verschwunden und vom Stumpfsinn überdeckt sind.
    Leser

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    1. Das übliche Geseier halt. Aber bitte hier zukünftig nicht mehr allzu weit vom Thema entfernen. Verkapptes Schlepperunwesen und politischer Aktionismus haben nicht wirklich etwas mit dem Campus Galli zu tun.

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  18. Nachdem auf der FB-Seite ja ausführlich erklärt wurde, dass dort nicht auf Detailfragen eingegangen werde, bin ich dem Hinweis, eine Mail zu schreiben, gerne nachgekommen. Aber scheint auch das nicht die richtige Plattform für solche Fragen zu sein, da nun mittlerweile eine Woche ohne jegliche Reaktion vergangen ist. Ich warte weiter gespannt.
    Ma Nü

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    1. Beim Campus Galli steht bekanntlich die Entschleunigung im Vordergrund - da kann es mit der Antwort schon ein wenig dauern ;)
      Ich habe in den vergangenen Jahren allerdings auch schon mehrfach zu hören bekommen, dass man sich überhaupt nicht bei Anfragen rührt, wenn diese Kritik am Projekt auch nur nur vermuten lassen. Du hast ja selbst erlebt, wie überempfindlich man zuletzt bei Facebook reagiert hat.

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    2. Gut Ding will eben Weile haben. Und es ist Urlaubszeit.
      Leser

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  19. Unter einem Facebookeintrag vom 5. Juli kritisiert eine Besucherin, dass die Werkstatt des Töpfers wieder einmal nicht besetzt war. Der Töpfer hatte seinen freien Tag, heißt es als Antwort.
    Auf die Frage, wann und wo der CG wissenschaftlich publiziert, gibt es allerdings keine Antwort, obwohl man im Beitrag selbst noch große Töne gespuckt hat. Das war aber wahrscheinlich wieder einmal nur die übliche Marktschreierei.

    Grüßle,
    Maria

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    1. Danke für den Hinweis. Hier der bisherige Wortwechsel:

      Besucherin:
      "Wo und wann wird der Campus Galli die ersten Ergebnisse veröffentlichen? Außerdem wäre ich als ganz normale Besucherin schon zufrieden, wenn ich eine Vorführung in Sachen FrühMi-Töpferei miterleben dürfte. Stattdessen bin ich vor Kurzem zweimal innerhalb von drei Stunden an dem unbesetzten Handwerksplatz des Klostertöpfers vorbeigekommen."

      Antwort des Campus Galli aka Hannes N.:
      Da haben Sie dann wohl ausgerechnet den freien Tag des Töpfers erwischt. Aber auch wenn er da ist, kann es immer sein, dass er gerade an einer anderen Stelle des Geländes etwas zu tun hat. Es gibt bei uns immer sehr viel zu sehen, aber jeder Tag ist ein wenig anders, je nachdem was gerade an Arbeiten ansteht.

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    2. "Es gibt bei uns immer sehr viel zu sehen"

      Ansichtssache.
      Dass besonders die Töpferei, aber auch die Schmiede relativ häufig nicht in Betrieb sind, kann aus ziemlich vielen Kommentaren von Besuchern entnommen werden. Hier helfen offensichtlich auch die angeblich so vielen Freiwilligen nicht weiter.
      QX

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    3. Vor allem: Es sind ja gerade die Handwerksplätze, die für Kontinuität im alltäglichen Programm stehen sollen. Das weiß dieser Laffe ganz genau.

      Mr. Frog aus Meßkirch

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  20. Die übliche journalistische La-Ola-Welle der Schwäbischen Zeitung, wenn es um den Campus Galli geht (in den Kommentaren wird hingegen weniger belobhudelt): Klick mich

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    1. Da hast du Recht Hiltibold, wer die Kommentare bezgl.der Berichte in der Schwäbischen Zeitung genau durchliest weiß was Sache ist. Es ist anscheinend beim Campus Galli genau so wie derzeit in der Politik. Da wird vor den Wahlen gelogen und schön geredet das sich die Balken biegen ;-)Abgerechnet wird dagegen zum Schluss, und bezahlen wird's immer "der kleine Michel"

      der letzte Krieger

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  21. Nur als Meßkircher weiß man , was Schüler und Eltern vom Jahresausflug auf den Campus Galli halten .. leider werden diese Ausflüge von manchen Lehrern durchgesetzt; auch wenn ich Lehrer kenne die es ablehnen dorthin zu gehen, gibt es auch welche die es wollen. Vermutlich der geringe Zeit - u. Kostenaufwand. Immerhin unterstützt die Sparkasse den Ausflug finanziell! Das war zumindest letztes Jahr so; ich weiß nicht ob das in dieser Saison auch noch so ist.
    Passt ziemlich gut zu der Entwicklung der Besucherzahlen. Im Juni seien sie leicht unter dem Plan gewesen : Da waren Pfingstferien.Im Juli sind sie wieder gestiegen: Juli ist der Monat der Schul-Jahresausflüge...
    Mir kann man sagen was man will, mit den Klassen u.Kindergartengruppen werden die Besucherzahlen gepusht; aber mit wieviel Lust u. Interesse Schüler u. Vorschüler das spärliche Gelände letztendlich begehen, interessiert dabei niemanden. Ich kenne aber Aussagen u. Meinungen von meinen Kindern, deren Freunden u. Klassenkameraden sowie einiger Eltern und kann sagen, da steht der CG nicht hoch im Kurs;)

    LG
    Cassandra

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    1. Leider die übliche Masche, um irgend ein politikgewolltes Projekt hintenherum zu subventionieren. In Österreich hat man jahrzehntelang Kinder (bzw. die zahlenden Eltern) zu nicht gerade billigen Schulschikursen verdonnert, um dem Winterfremdenverkehr unter die Arme zu greifen. Seitdem sich dem immer mehr verweigern, heulen die Tourismusverbände auf.

      Dass viele Kinder mit dem Campus Galli nichts anfangen können (gegenteilige Behauptungen in Zeitungen sind nicht das Papier wert, auf das sie gedruckt wurden) ist eigentlich wenig verwunderlich. Wer interessiert sich denn in dem Alter schon für das Färben von Wolle oder Seildrehen? Die Kinder machen vor Ort halt gute Miene (schließlich wird das von den mit anwesenden Lehrern quasi erwartet) aber zuhause reden sie dann Tacheles.

      Und wie ich schon oft gesagt habe: "Kloster" hört sich einfach fad an. Eine Ritterburg wie Guédelon weckt da schon ganz andere Erwartungen - und befriedigt sie wohl auch.

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  22. In Stetten a.k.M. fand vergangenes Wochenende das sog. "Spektakulum", eine auf Mittelalter getrimmte Kommerzveranstaltung statt. BM Zwick war auch unter den Besuchern. Ob er dort wohl nach Anregungen für "sein" Campus Knalli gesucht hat?
    Jedenfalls war das Spektakulum sehr gut besucht, dort braucht man keine Lobhudeleien und Schönrechnungen. Authentizitätsprobleme gibt es dort auch nicht, weil man keine Originaltreue braucht (zur Begründung einer Steuergeldverschwendung).
    Lucrifacturi

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    1. Solche Veranstaltungen werben zwar auch oft mit "erlebe das Mittelalter", aber es gibt inzwischen einige, die so ehrlich sind und "Fantasie" dazuschreiben. Da sei den Beteiligten ihr Spaß gegönnt.
      - Fränkin -

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  23. http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Campus-Galli-feiert-Sommerfest-_arid,10711591_toid,494.html

    Grüßle,
    Maria

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  24. In der Schäbischen ist ein Kommentar eines echten Durchblickers, also wahrscheinlich eines echten Meßkircher Genies veröffentlicht, der CG beschreibt, wie es wirklich ist. Nämlich u. a. als "Rummelplatz oder Beschäftigungstherapie für Verrückte"! Das trifft den Nagel doch auf den Kopf! Allerdings versteigt er (oder sie) sich in der völlig abstrusen Behauptung, nur Leute, die nicht arbeiten und demzufolge keine Steuern zahlen, würden dieses "Disneyland" kritisieren. Immerhin scheint er/sie diesen blog zu kennen, aber der Kern der hier geführten Diskussionen ist offenbar bislang nicht in das Gehirn dieses "Genies" vorgedrungen. Wobei man sich schon die Frage stellen muss, ob da überhaupt ein Gehirn vorhanden sein kann - bei dieser kruden Argumentation. Die blamieren sich immer weiter - diese nicht therapierbaren Verrückten.
    Lucrifacturi

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    1. Link

      Danke für den Hinweis, dieser postfaktische Tobende ist sehr lustig :)

      Keine Beweise für den Vorwurf der Lüge? Was ist denn mit dem Satz "Alle Baumaterialien, Stein, Lehm und Holz, werden direkt auf der Baustelle gewonnen – eine Reise zurück in die Zeit ohne Maschinen und Strom!", der lange Zeit auf der Homepage des Campus Galli prangte? War das keine Lüge? Wenn doch bekanntermaßen gleichzeitig Steine und Teile des Bauholzes von externen Quellen stammen? Nicht zu vergessen der Einsatz von Baggern und Traktoren ...

      Übrigens, wenn dieser Schreier weiß, dass Andreas Sturm zur Zeit seines Engagements für den Campus Galli beschäftigungslos war, dann dürfte er, entgegen seiner Behauptung, ein Insider sein :)

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    2. Hihihi - der Dummschwätzer hat in der Schäbischen nachgelegt. Offensichtlich ist man dort auf ein Niveau geunken, das massenhaft Beleidigungen duldet. Aber der Dummschwätzer hat in den Kommentaren auch mindestens einer Gegner. Das lässt hoffen...

      Lucrifacturi

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    3. Das "Nachgelegte" wurde zwischenzeitlich von der Schwäbischen Zeitung gelöscht. Zum Glück konnte davon rechtzeitig eine Sicherungskopie angelegt werden ;)

      02.08.2017, 11:59
      @7: Oh, Entschuldigung. Da ist es tatsächlich mit mir durchgegangen, nachdem ich zeilenlang und monatelang die Kritik an Campus Galli las. Natürlich hätte ich es so wie Sie machen müssen und nur ausschließlich sachlich und fundiert argumentieren.
      Selbstverständlich ist es angemessen, die Vertreter von Campus Galli (ich bin übrigens keiner) über Monate und Jahre als geisteskrank, idiotisch, dumm, unwissend etc. zu verunglimpfen und sie der Steuerverschwendung, des Betrugs,
      der Lüge zu bezichtigen ohne dafür auch nur einen Beleg vorzuweisen. Aber selbstverständlich ist es nicht angemessen, die unterbelichteten Asozialen, die das tun, als unterbelichtete Asoziale zu bezeichnen. Die Leute von Campus Galli leisten etwas, arbeiten etwas, ob Ihnen oder mir das Ergebnis gefällt oder nicht und die Förderung des Steuerzahlers ist von demokratisch gewählten Volksvertretern beschlossen und nach anfänglicher großer Skepsis ist zwischenzeitlich auch weitgehend anerkannt, dass die Entscheidung vermutlich richtig war. Genau kann
      das wohl derzeit noch keiner Sagen. Aber was mit dem Geld der Stadt Meßkirch geschieht entscheidet Meßkirch und nicht irgendwelche schmuddeligen MIttelaltermarkt-Kasperle, die offenbar in Ihren Augen der Goldstandard der Mittelalterszene sind.


      Dieses Geplapper hat null Substanz, aber dann ausgerechnet denen, die akkurat all die Verfehlungen des Campus Galli dokumentieren, Substanzlosigkeit unterstellen? *LOL*

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    4. wenn hiltibold und sturm keine ahnung haben, wieso wollte sie der cg dann als Berater anstellen? ;o) chris

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    5. --- verschoben ---

      Öhm, aus welcher Klapsmühle ist der denn geflüchtet? Glaubt der ernsthaft, dass der Campus Galli von Leuten der Mittelaltermarktszene kritisiert wird? Oder ist das bloß billige Rhetorik?

      Grüßle,
      Maria

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    6. "Rhetorik" ist hier zu viel gesagt:
      "nach anfänglicher GROSSER SKEPSIS ist zwischenzeitlich auch WEITGEHEND anerkannt, dass die Entscheidung VERMUTLICH richtig war."
      Die Verwaltung habe nur "vermutlich" (nicht einmal annähernd wahrscheinlich) richtig entschieden, was noch keineswegs von allen, sondern nur "weitgehend" anerkannt würde.
      Leser

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    7. --- verschoben ---

      Jetzt wird klar, warum die "Schäbige Zeitung" den Kommentar gelöscht hat: Nicht wegen der ausgestoßenen Beleidigungen, sondern aufgrund der zweifelhaften und für den "Campus Galli" selbst abträglichen Einschätzungen des Kommentators. Wenn man nichts besseres darüber sagen kann, als dass alles durch ein "demokratisches" Gremium durchgewunken wurde, und dass dort "gearbeitet" werde, wenn auch mit zweifelhaftem Ergebnis, mussten in der Redaktionsstube sämtliche Alarmglocken läuten.
      Leser

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    8. --- verschoben ---

      "Genau kann das wohl derzeit noch keiner Sagen."
      Keine Aussage ist auch eine Aussage ???
      Leser

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    9. Die beiden Kommentare erinnern mich an einstige Reden eines Mannes, der heute beim Freundeskreis CG aktiv ist.
      Insider

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  25. Ein interessanter Text zum Schindluder, der mit der angeblichen Gemeinnützigkeit von Vereinen in Deutschland getrieben wird:

    Klick mich

    Irgendwie musste ich dabei sofort an den Trägerverein des Campus Galli denken, der sich ebenfalls weigert, Mitglieder aufzunehmen.

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  26. Die schwäbische Zeitung berichtet über das Sommerfest bzw. den verkappten stationären Mittelaltermarkt des Campus Galli: Klick mich

    In den Kommentaren unter dem Artikel nur Hohn und Spott - verdientermaßen :)

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    1. Wenigstens scheint man sich jetzt von der "Ghörsturz"-Gruppe getrennt zu haben. Eine Verschlechterung hierzu konnte "Schnarrensack" wohl kaum dargestellt haben.
      Leser

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  27. FB-Eintrag vom 6. August um 11:54
    Ein Besucher vom Sommerfest kritisiert den Zirkus und den fehlenden Ehrgeiz, mal eine seriösere Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Er meint außerdem, die Alamannengruppe, die immer im Herbst beim Campus Galli reinschaut, passt gar nicht zum 9. Jh. Das kann man Napierala offenbar nicht oft genug sagen. Und er selbst, oder jemand in seinem Auftrag, antwortet, dass die ASK Alamannen gerade ein Karolinger Projekt entwickeln und im September bei der Klosterbaustelle sein werden. Da bin ich aber gespannt!

    Grüßle,
    Maria

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    1. Darauf bin ich allerdings auch gespannt ...

      Hier noch ein Youtube-Video der Schwäbischen Zeitung vom Sommerfest: Klick mich

      Hannes Napierala bekommt schon graue Haare. Hoffentlich nicht wegen dem Campus Galli ;)

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    2. Punkto Qualität besteht bei dieser Veranstaltung in der Tat noch viel Spielraum nach oben. Aber glaubt mir, es geht auch noch wesentlich schlechter, wie andere Freilichtmuseen immer wieder zeigen.

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    3. Wenn man das Video zum Sommerfest sieht stellt sich nur noch die Frage, was aus der Grundidee geworden ist. Mein nächster Besuch bei Campus erfolgt als Biene Maja - ich glaube mit dieser "Gewandung" bin ich dann richtig ;-)
      P.H.

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    4. Wie schrieb doch dieser Dummschwätzer - Kommentator in der Schäbischen so schön - "Therapiestätte für Verrückte". Das trifft es doch wahrlich am besten oder?
      Lucrifacturi

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    5. Die ASK Alamannen haben die Alamannendarstellung komplett aufgegeben, wenigstens in Form ihrer bisherigen Gruppe. Nachzulesen auf deren HP, obwohl dort keine richtige Begründung für das Ende steht, sondern vor allem Larifari. Es wäre aber nicht der erste Verein, bei dem sich die Vorstellungen und Interessen einzelner Mitglieder im Laufe der Zeit auseinanderentwickelt haben ...

      http://www.ask-alamannen.de/
      "Liebe Freunde von Ask, unser großes Projekt ist nach 15 Jahren nun abgeschlossen. Wir haben auf musealen Veranstaltungen Zehntausende von Besuchern über alle Facetten des Lebens in Spätantike und Frühmittelalter informiert, wir waren an Filmen, Büchern und Ausstellungen beteiligt und haben viel Wissen zusammengetragen und weitergegeben, das späteren Interessenten an diesem Hobby hoffentlich noch lange nützen wird. Für uns ist das Unternehmen abgeschlossen; wir haben mehr erlebt, erreicht und gelernt als wir es uns je vorgestellt hätten, und das unendlich genossen. Jetzt ist es Zeit, dass wir uns neuen Aufgaben zuwenden! Wir bedanken uns sehr für das jahrelange Interesse, und sehen uns wohl demnächst „in neuem Gewande“ wieder."

      Von einer geplanten Karolinger-Darstellung, wie es vom Campus Galli angekündigt worden ist, schreiben sie nichts. Das kann bedeuten, dass sich nur ein paar der Gruppe daran beteiligen wollen. Was verständlich wäre, weil sich komplett neu auszustatten ist nicht billig.

      Der Wanderschmied

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  28. Youtube-Video - Hobby-Metallurge Hannes Napierala beim wenig glücklichen Versuch, Eisenerz in einem Rennofen zu verhütten: Klick mich

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    1. Auf dem Gelände des Campus Galli soll es einige ehemalige Erzgruben geben, in denen das „Bohnerz“ abgebaut wurde. So ist der Homepage des Campus Galli zu entnehmen.
      Nur komisch, dass bei meinem letzten Besuch der Führer nicht darauf verwiesen hat.
      Insider

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    2. Dabei hat Napierala selbst schon in einem Interview erklärt, dass das Bohnerzvorkommen zu gering ist, um es sinnvoll zu nutzen.

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    3. Ich kenne die geologischen Gegebenheiten. Das vorhandene Bohnerz könnte durchaus ausreichend konzentriert werden, allerdings wäre das mit einem relativ großen Aufwand verbunden. Zu viel Arbeit für Campus Galli, wie mir Herr Bert Geurten schon vor vier Jahren erklärt hat.

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    4. Demnach kennt man durchaus den Begriff "Bohnerz".
      Leser

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  29. Eine spannende, bisher noch nicht beobachtete Kopfbedeckung hat da jemand beim Campus Galli auf ....

    https://bodenseenotizen.files.wordpress.com/2017/06/drechselbank-1.jpg

    Grüßle,
    Maria

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    1. Das ist der Drechsler mit einem spätantiken Pileus Pannonicus.
      Klick mich
      Passt so richtig spitzenmäßig ins 9. Jahrhundert ;)

      Der Herr kommt mit seiner Mütze ziemlich zu Beginn dieses Videos vor: Klick mich
      Interessant sind außerdem die Kommentare darunter ...

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  30. Ein kurzer Bericht über die mehrtägigen Reise einer Urlaubergruppe: Klick mich

    Zu den besuchten Sehenswürdigkeiten zählte auch der Campus Galli. Als Höhepunkt wird jedoch die Besichtigung des Schlumpf-Museums in Mühlhausen genannt :)

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    1. --- verschoben ---

      Den vielen Seniorengruppen, die in den letzten Monaten den Campus Galli besuchten, ist es ähnlich ergangen. Der Höhepunkt des Ausfluges war meist die abschließende Einkehr in einer Gaststätte, wobei die nicht in Messkirch gewählt wurde.
      Insider

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